rdi-ev.de
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Start
  • Der Verein
  • RDI in Europa
  • RDI in Afrika
    • Jahaly / Gambia
    • Gesundheitsstation
    • Der Kindergarten
  • Aktuelles
    • Presse
    • Newsletter
    • Galerie
    • Archiv
  • Unterstützung
  • Galerie
  • Kontakt
  • Freiwilligenarbeit
    • Erfahrungsberichte
  • Menü Menü

Martin Obermoser – 6 Wochen Gambia

Als ich im Sommer 2011 mit dem Gedanken spiele für einen freiwilligen Einsatz nach Gambia zu gehen, ahne ich noch nicht, was da auf mich zukommen wird.
Am 24.4. ist es dann soweit. Von München fliege ich via Brüssel nach Banjul. Die erste Nacht schlafen Jenny (eine weitere Freiwillige die mit mir zusammen anreist) und ich auf der Südbank um dann am nächsten Tag mit der Fähre über den Gambiafluss zu setzen und nach Buniadu zu fahren. Dort ist alles sehr einfach. Kein Stromnetz und kein fließendes Wasser in der Unterkunft lassen Almromantik aufkommen. Heiner und Heike nehmen mich herzlich und gastfreundlich auf. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase beginne ich mit ein paar Einheimischen Arbeitern und dem fix bei RDI angestellten Musa mit dem ausheben der Fundamente für einen Bantaba. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wächst mir Musa mit seiner etwas gröberen dazwischenfunkenden Art, bis ans Ende meiner Buniaduzeit sehr ans Herz. Ich habe es generell sehr genossen während dem Arbeiten mit den Leuten über ihre Religion und ihre Sicht der Dinge zu sprechen. Dabei sind wir sehr schnell draufgekommen, dass wir vieles gleich sehen nur eben aus unterschiedlichen Positionen. Grundsätzlich ist die Arbeit etwas mühsam, da Werkzeug begrenzt ist und daher einiges improvisiert werden muss. Nach einigem hin und her funktioniert es dann aber doch. Auch dauert in Afrika alles etwas länger, was ich leider feststellen musste. So konnte der Bantaba bis zu meiner Abreise nicht ganz fertiggestellt werden. Heiner und Musa werden die letzten Arbeiten aber sicher bestens ausführen. Neben der Arbeit habe ich viel mit den Kindern gespielt. Leider ist es in Europa oft so, dass Kinder nicht mehr richtig spielen dürfen und beim kleinsten Lärm die Erwachsenen schimpfen. Das ist in Afrika noch anders. Dort dürfen die Kinder noch toben und herumtollen.

Erhöhung des Fundamentes mit 2 Ziegelscharen, um für die Regenzeit gerüstet zu sein.

Auffüllen des Fundamentes mit Schotter bei gleichzeitiger ständiger Verdichtung mit Wasser

Mauern eines Regenwasserschutzes mit selbst hergestellten Betonsteinen

Die aufgefüllte bewehrte und zum Betonieren fertige Bodenplatte des Bantaba

Pause beim Betonieren. Schlechte Gesteinsqualität und die große Hitze machen das Betonieren recht schwierig

 

Die Jungs beim Betonmischen. Das Arbeiten mit der Mischmaschine ist für die Einheimischen etwas ungewohnt, da sie sonst alles per Hand mischen. Daher war auch die Betonqualität etwas wechselhaft.

Der Bantaba mit den 8 großen Säulen für das Gras Dach und den dazwischenliegenden kleinen Säulen, die einen räumlichen Abschluss bilden. Die 2 Formen in der Mitte des Bantaba sind für die Abdeckplatten auf den kleinen Säulen. Auch sind die 3 betonierten Sitzgelegenheiten zu sehen.

Das Bantaba mit einem Teil der verlegten Abdeckplatten. Im Hintergrund die kleine Mauer als Schutz gegen das Regenwasser mit anschließenden Hühnerschutzgitter.
Auf die 8 hohen weißen Säulen kommt noch ein Gras Dach, welches ein Freund von Heike und Heiner montieren wird

 

Fußballspielen mit den Kindern nach getaner Arbeit. Fotos: Jennifer McNeill

Mein Fazit: Wenn man als Europäer in einem muslimischen afrikanischen Land arbeitet wird man nie ganz die dortige Kultur annehmen und sieht vieles aus den Augen des weißen Europäers. Da ist es wichtig gut hinzuhören und wirklich zu verstehen was die Einheimischen sagen und nicht hören zu wollen was man eben hören will. Weil egal wie lang ich in diesem Land bin, werde ich als Weißer immer nur Gast sein und ich habe mich an die Gebräuche und Arten der Einheimischen anzupassen und nicht umgekehrt, da ist es umso wichtiger den Fehler bei sich selbst zu suchen und nicht den anderen zu diktieren wie sie sich zu verhalten haben. Nach den 6 Wochen sehe ich vieles aus einem anderen Blickwinkel und habe meinen Horizont stark erweitern können. . Ich danke Heiner und Heike durch die ich die Möglichkeit hatte diese Erfahrungen zu machen für Ihre Bemühungen meinen Aufenthalt so angenehm und problemlos wie möglich zu machen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.
Wenn es beruflich passt, komme ich sehr gerne in ein paar Jahren wiedermal vorbei um etwas zu bauen.

https://rdi-ev.de/wp-content/uploads/2014/04/BLOG_BILD.jpg 113 244 admin https://rdi-ev.de/wp-content/uploads/2017/08/banner-300x85.jpg admin2012-06-12 11:42:042017-09-18 11:48:37Martin Obermoser – 6 Wochen Gambia

Kategorien

  • Allgemein
  • Erfahrungsberichte
  • Newsletter

Archiv

Galerie

Sehen Sie hier Bilderstrecken

Kontakt

Vereinsanschrift:

Riverboat-Doctors-International e.V.
Grenzweg 3
27777 Ganderkesee

Besuchen Sie gerne unsere Facebook-Seite.

Spendenkonto

Landessparkasse zu Oldenburg
BIC: SLZODE22XXX
IBAN: DE75 2805 0100 0090 5418 97

PayPal

Hier ganz einfach per Paypal spenden!

Interessantes

  • Flyer 2023
  • Galerie
  • Unterstützer
  • Dokumente
© Copyright - rdi-ev.de powered by vege.net GmbH
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Okzur Datenschutzerklärung

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen: