Riverboat-News Nr. 05 Oktober 2015

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Förderer des Vereins,

bevor sich die Gedanken schon wieder der nahenden Advents- und Weihnachtszeit zuwenden, möchte ich Euch heute ein letztes Mal in diesem Jahr über die aktuellen Entwicklungen im Verein und vor allem natürlich in Buniadu berichten.

Termin für Mitgliederversammlung steht fest

Wegen der vielen Aktivitäten, Feiern etc. vor Weihnachten möchten wir nun doch nicht mehr in diesem Jahr, sondern nun definitiv zum 9.1.2016 eine Mitgliederversammlung anberaumen. Die Einladungen mit Tagesordnung etc. werden natürlich fristgerecht zugeschickt werden.

Health-center Buniadu arbeitet wieder mit voller Kraft

Mitte August war es endlich soweit. Nachdem mit allen alten und neu eingestellten Mitarbeitern fleißig geräumt und geputzt worden war, konnte das health-center am 17.08.2015 seine Pforten wieder öffnen. Gegen 10 Uhr kam der Ältestenrat um das hc zu segnen und die Mitarbeiter zu rechtmäßigem Verhalten zu ermahnen. Es wurden natürlich viele Reden gehalten und am Eingangstor wurden eine gambische und eine deutsche Flagge aufgehängt.
Durch Einführung eines neuen Archivierungssystems sind die Patientenakten übersichtlicher verstaut. Der neue große Vorratsraum ermöglichte es außerdem, alle noch in den Containern schlummernden Verbandmittel und sonstigen Sachspenden gut geordnet zu verstauen.
Die für die Bevölkerung des Dorfes eingerichtete Wasserentnahmestelle arbeitet zufriedenstellend, auch wenn ihre Fundamente in der Regenzeit unterspült wurden und hier noch wieder nachgebessert werden muss.
Schließlich ist jetzt auch der Krankenwagen zugelassen und mit gambischen Nummernschildern versehen, Polizei und sonstige Autoritäten haben mit Brief und Siegel bestätigt, dass der Wagen Eigentum des hc ist und somit niemand mehr irgendwelche Ansprüche anmelden kann.
An dieser Stelle nochmals allen herzlichen Dank, die mit Sach- und Geldspenden den Ausbau und die grandiose Ausstattung des hc ermöglicht haben. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an Heiner Tautz, der diesen Bau so unermüdlich vorangetrieben hat, und ohne dessen Einsatz und Sachkenntnis das hc nach wie vor eine baufällige Hütte wäre.

Brunnenwasser hat Trinkwasserqualität

Dies wurde uns vom Bremer Hygiene-Institut bestätigt, das mehrere Proben aus dem Tiefbrunnen in Buniadu untersucht hat. Nun können unsere Freiwilligen, unsere einheimischen Mitarbeiter und die Dorfbevölkerung das Wasser mit noch besserem Gewissen trinken, als sie es sowieso schon getan haben.

Die einheimischen Mitarbeiter im health center Buniadu
Entsprechend dem Ausbau des hc hat sich auch das Team der einheimischen Mitarbeiter vergrößert, und wir freuen uns, dass wir nun noch mehr Menschen als bisher eine bezahlte Arbeit und damit eine Perspektive bieten können.

Guido Bah
Protokollierung der Behandlungen in unterschiedlichen formellen Vorlagen (lt. gambischem Gesetz)

Ismaela Njie
Interview: Erste Protokollierung der gesundheitlichen Beschwerden des Patienten incl. Blutdruck, Gewicht und Temperatur. Protokollierung detaillierter, vorgegebener Fragen zu den gesundheitlichen Beschwerden. Übergabe der ausgefüllten Dokumente in die entsprechenden Behandlungsräume. Hatte bereits mit Heike die Behandlungen unter dem Bantaba durchgeführt.

Abbie Sarr
1. Verbandsraum. Hat keine Ausbildung. Nach entsprechender interner Ausbildung soll sie später auf Anordnung selbstständig Verbände wechseln.

Jainaba Manneh
Praktikantin. Schulabsolventin in 2014. Zurzeit im 2. Verbandsraum. Soll jedoch alle Abteilungen durchlaufen. Ziel ist, über RDI eine Ausbildung zur Krankenschwester zu absolvieren.

Rohey Corr
Praktikantin. Schulabsolventin in 2015. Zurzeit in der Rezeption. Soll jedoch alle Abteilungen durchlaufen. Ziel ist, über RDI eine Ausbildung zu absolvieren. Zurzeit führt sie die Rezeption selbstständig, hierzu gehört die Registrierung und Protokollierung der aufgenommenen Patienten, Protokollierung der Aufnahmegebühr, Führen der Einnahme-Kasse, Organisation der Einbestellungen, ordnungsgemäße Ablage der Dokumentationen.

Fatou Manneh
Langjährige Mitarbeiterin im allgemeinen Behandlungsraum.

Landing Sanneh
Ausgebildeter Krankenpfleger mit Eintragung bei der gambischer Regierung. Hat Erfahrung mit untergewichtigen und mangelernährten Kindern. Jedoch wenig bis keine Erfahrung mit Wundversorgung. Ihm ist unser Standard der Behandlung fremd, er ist jedoch lernwillig. Zurzeit versucht Heike, ihn im allgemeinen Behandlungsraum anzulernen.

Adama Gissey
Reinigungskraft. Reinigt täglich die WC`s, die Wartehalle, die Rezeption, den Korridor, den Umkleideraum sowie alle Behandlungsräume incl. Reinigung der Dusche, der Waschbecken, der Liegen und aller Arbeitsflächen. Zusätzlich, ab September, hängt sie die gewaschene Wäsche (Arbeitskleidung der Mitarbeiter, Verbandsmaterialien, Handtücher etc.) zum Trocknen auf und bringt alles zusammengenommen wieder ins HC.

Isatou Nijan
Reinigungskraft. Reinigt täglich die WC`s, die Wartehalle, die Rezeption, den Korridor, den Umkleideraum sowie alle Behandlungsräume incl. Reinigung der Dusche, der Waschbecken, der Liegen und aller Arbeitsflächen. Zusätzlich, ab September, hängt sie die gewaschene Wäsche (Arbeitskleidung der Mitarbeiter, Verbandsmaterialien, Handtücher etc.) zum Trocknen auf und bringt alles zusammengenommen wieder ins HC.

Jamba Njie
Langjähriger Mitarbeiter. Handwerker speziell Maurer ist vielfältig einsetzbar und sehr zuverlässig.

Mussa Camara
Langjähriger Mitarbeiter. Handwerker speziell Tischler ist vielfältig einsetzbar und sehr zuverlässig.

Patty Sowe
Langjähriger Mitarbeiter. Wachdienst im HC. Im Wechsel mit dem Kollegen im Tag-und Nachtdienst.

Jamba Manneh
Wachdienst im HC. Im Wechsel mit dem Kollegen im Tag-und Nachtdienst.

Bau einer stabilen Kochhütte geplant

Dank zweier Sonderspenden wird es nun möglich sein, am hc in Buniadu eine stabile, allen Wetterkapriolen trotzende Kochhütte zu errichten, damit die im vorigen Jahr so gut angenommenen Kochkurse für junge Mütter wieder aufgenommen werden können. Den beiden Spendern hierfür herzlichen Dank.

Homepage nach Totalausfall wieder „intakt“

Wer in der letzten Zeit die Homepage des Vereins besucht hat, konnte es schon erfahren: nach einem Total-Crash des Servers, auf dem unsere Homepage läuft, ging nichts mehr. Unser Webmaster hatte einiges an Arbeit zu leisten, um alle Informationen wieder zugänglich zu machen. Großes Dankeschön hierfür. Nun sind auch die neuesten Bilder von der Eröffnung des hc und von einem schönen Konzertabend für RDI hier in Bremen online zu betrachten.

Zum Schluss

Nach so viel Dank an alle Unterstützer, auch an die, die ich möglicherweise vergessen habe extra zu erwähnen, bleibt mir jetzt nur noch, Euch allen einen sonnigen Herbst, eine schöne Vorweihnachtszeit, ruhige Festtage und einen guten Start in ein neues Jahr 2016 zu wünschen. Auch im kommenden Jahr, das ist meine feste Überzeugung, werden wir durch unser Engagement einen kleinen Wassertropfen auf diesen glühenden Stein der Armut und des Elends platzieren können.

 

für den Vorstand

Dr. med. Markus Schopp
2. Vorsitzender RDI e.V.

 

Riverboat-News Nr. 04 August 2015

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Förderer des Vereins,

es ist Sommer, die Urlaubs- und Reisezeit in vollem Gange. Trotzdem erreicht Euch dieser Newsletter etwas verfrüht. Grund dafür sind die aktuellen Ereignisse in Gambia, über die wir Euch zeitnah informieren möchten.

Health Center Buniadu kurz vor der Wiedereröffnung

Nachdem Heike und Heiner Tautz nun wieder seit drei Monaten in Gambia aktiv den weiteren Um- und Ausbau des Health Center vorantreiben, gehen wir mittlerweile davon aus, dass es Mitte August dann endlich so weit sein wird und das Health Center in neuem Glanz wieder seine Türen öffnen kann und Heike nicht mehr Behandlungen unter dem Dach des Bantaba improvisieren muss. Eine Fotostrecke von den Renovierungsarbeiten findet sich voraussichtlich bald auf unserer Homepage www.rdi-ev.de unter „Bildergalerien“.

Neuer Krankenwagen hat Gambia erreicht

Manche von Euch haben es vielleicht über Facebook mitverfolgt, wie drei junge Leute aus Ganderkesee den von unserem Vereinsmitglied Uwe Schwager gespendeten Krankenwagen in einer abenteuerlichen Aktion auf dem Landweg über Marokko, Mauretanien und den Senegal nach Buniadu gebracht haben. Am meisten Nerven haben dabei wohl die aufwändigen Grenzformalitäten gefordert. Vorab war der Krankenwagen in Deutschland generalüberholt und mit Schriftzug und RDI-Logo für das Health Center versehen worden. Unser Dank gilt neben dem großzügigen Spender allen weiteren Personen, die durch ihr Engagement diese Aktion ermöglicht haben. Auch hierzu finden sich demnächst auf der Homepage Presseberichte und eine Fotostrecke.

Unruhige Zeiten in Buniadu

Leider gibt es in diesem Newsletter auch weniger schöne Dinge zu berichten. Über einen deutschen Handwerker, der für kurze Zeit als Freiwilliger in Buniadu mitgearbeitet hat, aber schon bald von der Projektleitung entlassen werden musste, erreichten uns im letzten Monat mehrere Briefe von ehemaligen Mitarbeitern des Health Center sowie von einigen Bewohnern des Dorfes, in denen Heike und Heiner vorgeworfen wurde, in Buniadu nur für ihre eigenen Interessen zu arbeiten und Spenden aus Deutschland veruntreut zu haben. Auch wenn sich diese Vorwürfe rasch als Stimmungsmache entpuppten, bleibt die Tatsache, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung unzufrieden ist, vor allem wegen der langen Schließung des Health Center.
So wurden Forderungen laut, alle gespendeten Materialien, Werkzeuge und auch der gerade in Buniadu eingetroffene Krankenwagen müssten in das Eigentum des Dorfes, bzw. des Dorfentwicklungskommitees übergehen. Mehrere Gesprächsrunden unter Anwesenheit der örtlichen Autoritäten konnten bisher nur wenig zur Beruhigung beitragen, vor allem da unser ehemaliger Freiwilliger immer wieder versuchte, die Stimmung im Dorf gegen Heike und Heiner aufzuheizen. Wenn die Beiden auch nach ihrer Aussage inzwischen nicht mehr um ihre Sicherheit besorgt sind, bleibt die Situation angespannt.
Ein lange vorbereitetes Fußballturnier mit im Krankenwagen mitgebrachten Tornetzen, Bällen, Pokalen etc. ging in Tumulten unter, die erst durch das Eingreifen des Militärs beendet werden konnten, was allerdings in Gambia keine Seltenheit ist (und in Europa ja auch manchmal passiert).
So bleibt uns nur zu hoffen, dass vor allem durch die Wiedereröffnung des Health Center wieder Ruhe und Frieden auf der North Bank des Gambiaflusses einkehren wird, damit die Arbeit des Vereins dort in Sicherheit weiter geführt werden kann.

Alhagie in Italien

Über Facebook erreichte uns die Information, dass unser ehemaliger Rezeptionist die gefährliche Reise über das Mittelmeer heil überstanden hat und nun in Italien als einer von unzähligen Flüchtlingen einer ungewissen Zukunft entgegen sieht. Sein Traumziel ist natürlich Deutschland, aber ob sich dieser Traum für ihn verwirklichen wird, bleibt abzuwarten.

Entwicklungspartnerschaft Ganderkesee – Buniadu in Planung

Über die Fraktion der „Grünen“ im Rat der Gemeinde Ganderkesee wird eine Unterstützung unseres Vereins durch die Gemeinde und eine Förderung der gesamten Region Buniadu vor allem in landwirtschaftlicher Hinsicht angeregt. Hierzu haben bereits einige Gespräche stattgefunden. Presseberichte und weitere Informationen sind ebenfalls auf unserer Homepage zu finden.

Neue Mitgliederliste in Arbeit

Bei der Vorbereitung einer neuen Mitgliederliste für alle die Vereinsmitglieder, die einer Veröffentlichung ihrer Daten innerhalb des Vereins zugestimmt haben, fiel uns auf, dass wir das Einverständnis für diese Veröffentlichung nur von knapp der Hälfte der Vereinsmitglieder vorliegen haben. Wer also interessiert ist, z.B. Rundmails von anderen Vereinsmitgliedern zu erhalten, sollte dieses Einverständnis zeitnah mitteilen unter christian.goeken@rdi-ev.de

Mitgliederversammlung im November

Obwohl in diesem Jahr keine Vorstandswahlen o.ä. anstehen, planen wir eine Mitgliederversammlung Anfang November, um über die aktuellen Ereignisse und Entwicklungen berichten, diskutieren und ggf. abstimmen zu können. Eine offizielle Einladung mit detaillierter Tagesordnung wird natürlich fristgerecht verschickt werden.

Ich wünsche Euch allen einen erholsamen Sommerurlaub und hoffe, möglichst viele Vereinsmitglieder auf der oben erwähnten Versammlung begrüßen zu können.

für den Vorstand
Dr. med. Markus Schopp
2. Vorsitzender RDI e.V.

Riverboat-News Nr. 03 Mai 2015

Liebe Vereinsmitlieder, liebe Freunde und Förderer des Vereins,

im Wonnemonat Mai warten wir hier in Deutschland bereits ungeduldig auf den Sommer. In Gambia bedeutet das: die Regenzeit ist nicht mehr weit. Und was Unwetter zur Regenzeit anrichten können, haben wir ja in Buniadu in den letzten Jahren zur Genüge erfahren müssen. Wünschen wir uns also für uns hier in Deutschland einen heftigen Sommer und für unsere Mitarbeiter in Buniadu eine milde Regenzeit.

Heike und Heiner Tautz wieder in Buniadu

Anfang April war es dann endlich so weit, dass Heike und Heiner, jeder mit 50 kg Gepäck beladen, wieder nach Gambia aufbrechen konnten. Ein erster Überblick zeigt, dass es in den letzten Monaten der Abwesenheit zwar kleinere Schäden durch alle möglichen ungebetenen tierischen Mitbewohner gegeben hat, alle wesentlichen Systeme wie Solaranlage, Wasserpumpe etc. jedoch funktionieren.
Lediglich der Krankenwagen hat wohl endgültig seinen Geist aufgegeben. Das ist natürlich besonders übel in einer Situation, wo noch Baumaterialien zur Fertigstellung des health-center herangeschafft werden müssen. Ein neues Auto muss dringend angeschafft werden, sobald die Mittel dafür vorhanden sind.
Probleme gibt es zurzeit mit Mitarbeitern. Abley hat einen anderen Job angenommen.
Unsere senegalischen Maurer aus Kombo stehen zurzeit ebenfalls unter anderem Vertrag. So wurde Musa erst mal wieder auf Vollzeit eingestellt.
Auch von den Mitarbeitern für die Sprechstunde steht nach der langen Schließzeit nur noch Efo zur Verfügung, hier müssen wohl neue Mitarbeiter rekrutiert werden.
Medizinische Behandlungen starten ab Mai. Bis jetzt wurden nur einige dringende Fälle behandelt. Bis zur Fertigstellung des health-center wird dann wieder unter dem Bantaba behandelt.
Ende Mai kommt der erste Freiwillige nach Buniadu, und so hoffen wir zuversichtlich, dass allmählich wieder „Normalbetrieb“ gefahren werden kann.

Die Diskussion um afrikanische Flüchtlinge hat ein Gesicht

Wer in den letzten Jahren in Buniadu war, der kennt Alhagie, den jungen Mann mit dem freundlichen Gesicht, der die Rezeption betreut hat. Nun habe ich erfahren, dass er sich auf den lebensgefährlichen Weg gemacht hat, um über Libyen und das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Diese Nachricht hat mich zutiefst bewegt und mir wieder gezeigt wie wichtig es ist, dass wir mit unserer Arbeit einen kleinen Beitrag leisten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Gambia. Wir können Alhagie nur alles Gute für seinen gefährlichen Weg wünschen.

Ebolasituation in Westafrika

In der letzten Aprilwoche meldete die Welt-Gesundheits-Organisation ( WHO ) wie schon in den Wochen zuvor keine neuen Ebolafälle aus Liberia. Lediglich zwei kleine Regionen in Guinea und Sierra-Leone meldeten insgesamt 33 neue Fälle. Somit scheint sich der Trend zum Abklingen der Epidemie weiter fortzusetzen, für Senegal und Gambia dürfte keinerlei Gefahr mehr bestehen.

Freiwilligeninfo auf der Homepage

Um die Vorbereitung für unsere „Freiwilligen“ zu erleichtern, ist jetzt das aktualisierte Merkblatt für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter online (http://www.rdi-ev.de/media/Formulare/Freiwilligeninfo%20zur%20Erstinformation.pdf ) Ist vielleicht auch für „Ehemalige“ noch mal interessant zu lesen.

Spendenveranstaltungen füllen die Vereinskasse

Schüler der Matthias-Erzberger-Schule in Biberach haben beim Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“ über 1000 € für RDI-eV erarbeitet (http://www.rdi-ev.de/pages/posts/rdi-e.v.-erhaelt-1057-euro-von-der-matthias-erzberger-schule-in-biberach-96.php ) Ganz herzlichen Dank dafür !
In Bremen startete Ende März zum zweiten Mal ein Afrika-Abend mit großartigen Musikern und sowohl begeistertem als auch spendenfreudigem Publikum. 1700 € kamen für den Verein zusammen. ( http://www.rdi-ev.de/pages/posts/afrika-abend-brachte-einen-erloes-von-1700-euro-95.php ) Allen Mitwirkenden nochmals ein Danke schön !

Ein Hilferuf aus Rumänien

Über unser Gründungsmitglied Lutz Bielefeld erhielt der Verein einen dringenden Hilferuf aus der ländlichen Karpatenregion im Südwesten des Landes. Das Dorf Cornereva bittet um Unterstützung beim Wiederaufbau einer Gesundheitsstation für die Region mit 14 umliegenden Dörfern. Die Versorgungssituation ist in dieser an Serbien grenzenden Region trotz EU-Mitgliedschaft Rumäniens katastrophal. Da wir in der Vergangenheit immer wieder Sachspenden (Krankenbetten, Rollstühle etc.) ablehnen mussten, weil sie nicht nach Gambia zu transportieren oder dort nicht zu gebrauchen waren, prüft der Vorstand von RDI-eV zur Zeit, ob wir hier einen Beitrag zur Hilfe leisten können ohne unsere für Buniadu benötigten Kapazitäten und Ressourcen zu belasten.

Studenten der Kunstschule Wandsbek legen erste Ergebnisse vor

Wie in den letzten Riverboat-News berichtet und auch auf der Mitgliederversammlung 2014 bereits angesprochen, hat sich ein Jahrgang „Kommunikationsdesign“ der Kunstschule Wandsbeck unter dem Motto „alles moderner, schöner, besser“ mit dem Verein RDI-eV beschäftigt. Als erstes Ergebnis wurden verschiedene Bildpunktentwürfe für ein neues „Vereins-Design“ vorgelegt, das nun weiter entwickelt werden soll, was noch einige Semester in Anspruch nehmen wird. Es war jedenfalls sehr interessant zu hören, wie die Studenten an das Thema Öffentlichkeitsarbeit des Vereins von einer ganz anderen Warte herangegangen sind.

Mitglieder werben – Mitglied werden

Jeder Verein lebt von und durch seine Mitglieder. Je mehr (möglichst auch noch engagierte) Mitglieder ein Verein hat, desto breiter ist die Basis für Meinungsbildung, für Aktivitäten und für das Auftreten gegenüber Institutionen wie Behörden, aber auch potentiellen Geldgebern. Deshalb möchten wir in diesem Jahr aktiv für ein Wachsen des Vereins eintreten.
Also liebe Vereinsmitglieder, bitte überlegt, ob Ihr aus Eurem Umfeld den einen oder die andere bewegen könnt, uns und das Ziel unseres Vereins mit einer Mitgliedschaft zu fördern.
Und alle Förderer und Freunde des Vereins, die ( noch ) nicht Mitglied sind, bitten wir, sich vielleicht jetzt doch noch zu einer Mitgliedschaft durchzuringen ( http://www.rdi-ev.de/media/Formulare/Mitgliedsantrag.pdf ) Denn gemeinsam sind wir stark zum Wohle der von uns unterstützten hilfsbedürftigen Menschen.

Ich wünsche Euch / Ihnen allen eine gute Frühlings- und Sommerzeit

für den Vorstand
Dr. med. Markus Schopp
2. Vorsitzender RDI e.V.

Riverboat-News Nr. 02 Februar 2015

Liebe Vereinsmitlieder, liebe Freunde und Förderer des Vereins,

wir hoffen, dass Ihr/Sie alle gut im neuen Jahr 2015 angekommen seid. Schon sind wieder drei Monate vergangen seit der ersten Ausgabe der Riverboat-News und gemäß unserem Versprechen, Euch/Sie regelmäßig über alles im und um den Verein zu informieren, folgt also nun die zweite Ausgabe.

Im Westen ( Afrikas ) nichts Neues

Wir alle hatten gehofft, im Februar an dieser Stelle berichten zu können, dass die Arbeiten zur Fertigstellung des health centers in Buniadu wieder in vollem Gange seien. Das ist leider nicht der Fall. Heike und Heiner Tautz sehen sich derzeit noch nicht in der Lage, zurück nach Gambia zu gehen. Das hat verschiedene Gründe, liegt zum einen an gesundheitlichen Problemen, vor allem aber an finanziellen Problemen, die durch Heikes und Heiners langjährige rein ehrenamtliche Tätigkeit entstanden sind. Wir hoffen, dass Heike und Heiner möglichst bald wieder ihre Arbeit in Gambia aufnehmen können. Nach den derzeitigen Planungen wird das im April / Mai so weit sein.

Spendensegen aus dem Süden

Großartige Nachrichten aus dem Schwabenland: Unser Vereinsmitglied Silke Schmucker beendete unter Mithilfe weiterer Vereinsmitglieder mit dem alljährlichen Adventsmarkt eine einjährige Spendenaktion, die in Kooperation der Firma ihres Ehemannes ( Zaunteam Oberschwaben ) mit dem lokalen Sportverein (Sportfreunde Bussen ) bei zahlreichen Veranstaltungen die Rekordsumme von fast 9000 € erbrachte. Der Verein bedankt sich ganz herzlich und wird dieses Geld wie immer verantwortungsbewusst für die Gesundheit der Menschen in Gambia einsetzen.

Studenten beschäftigen sich mit RDI

Ein Jahrgang „Kommunikationsdesign“ der Kunstschule Wandsbeck beschäftigt sich als Semesterarbeit mit den „Riverboat-doctors“ unter PR-Gesichtspunkten. Für den Vorstand war es eine nette Abwechslung, den Studentinnen und Studenten die Ziele und Besonderheiten des Vereins näher zu bringen. Und nun sind wir natürlich gespannt, was die jungen Leute uns irgendwann als Ergebnis ihrer Kreativität präsentieren werden.

Ebolasituation in Westafrika

Die Zahl der Neu-Erkrankungen ist zur Zeit in den am stärksten betroffenen Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia deutlich rückläufig, Nigeria, Mali und Senegal werden wieder als Ebola-frei bezeichnet, doch ist die Gefahr damit noch längst nicht gebannt. Es wird befürchtet, dass die Seuche wie ein Schwelbrand wieder aufflackern könnte.
Für Gambia ist derzeit nicht von einer größeren Infektionsgefahr auszugehen. Deshalb sind wir optimistisch, ab Mai 2015 auch wieder Freiwillige entsenden zu können.

Leider immer noch – dringend gesucht

Für dieses Jahr suchen wir dringend einen Lagerraum von 50 – 60 Quadratmeter Größe (trocken und mit Licht) im Bremen – Oldenburger Raum, um unsere Sachspenden bis zum Transport ins Projektgebiet lagern zu können.

Außerdem suchen wir ein neues (möglichst geländegängiges) Fahrzeug für das Gesundheitszentrum Buniadu für den Transport von Patienten, aber auch für Einkäufe für die Projektleitung und die Freiwilligen.

Zum Schluss

Auf unserer homepage findet Ihr / finden Sie eine Einladung zu einem großen Afrika-Abend zugunsten RDI in Bremen. Wer also in der Gegend ist oder Lust auf einen Ausflug nach Norddeutschland hat, … vielleicht sieht man sich ja !

für den Vorstand
Dr. med. Markus Schopp
2. Vorsitzender RDI e.V.

Riverboat-News Nr. 01 November 2014

Liebe Vereinsmitlieder, liebe Freunde und Förderer des Vereins,

das neue Mitteilungs-Format des Vereins „Riverboat-Doctors-International“ wird Sie/Euch in Zukunft vier mal jährlich über die Aktivitäten des Vereins, über Informations- und Spendenveranstaltungen, über Entwicklungen vor Ort und alles, was sonst von Interesse ist, informieren. Wir hoffen, so den Informationsfluss verbessern und Ihr/Euer Interesse an der Arbeit des RDI-eV. unterstützen zu können.

Neuer Vorstand gewählt

Am 18.10.2014 fand in Ganderkesee eine Mitgliederversammlung statt, bei der satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt werden musste (alle Vereinsmitglieder erhalten natürlich zeitnah noch das ausführliche Protokoll). Nach dem Ergebnis dieser Wahlen ergibt sich folgende Zusammensetzung des künftigen Vorstands:

1. Vorsitzender: Christian Göken

Christian kennt die Vorstandsarbeit aus seinen sieben Jahren als 2. Vorsitzender des Vereins und weiß alles über Verträge, Aktivitäten, Verpflichtungen und Zielsetzungen des Vereins aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wird sich auch weiterhin um die Beschaffung und den Transport von Hilfsgütern kümmern.

2. Vorsitzender: Dr.med. Markus Schopp

Markus hat schon mehrfach als Arzt für verschiedene Organisationen in Afrika gearbeitet, kennt sich also bestens aus mit Medizin unter Armutsbedingungen. Berät die Teams vor Ort bei medizinischen Problemen und unterstützt den Verein in Deutschland durch Vorträge, Benefizkonzerte etc. seit Anfang des Jahres 2012.

Kassenwart: Jürgen von Leszcynski

Jürgen kann als gelernter Bühnenbauer am Bremer Theater hervorragend zwischen Schein und Wirklichkeit unterscheiden. Daher wird er trotz seiner erst kurzen Vereinzu-gehörigkeit genauestens darauf achten, dass alle Gelder entsprechend dem Zweck des Verein verwendet werden.

Projektleitung in Gambia

Heike und Heiner Tautz werden sich in Gambia weiterhin entsprechend den Zielen des Vereins einsetzen. Nach vielen Überlegungen und teilweise lebhaften Debatten ist es uns gelungen, ein Modell zu entwickeln, wie den Beiden ohne Belastung des RDI-Spendenkontos eine finanzielle Absicherung inclusive Krankenversicherungsschutz über den Verein gewährt werden kann. Die Kosten hierfür werden von vielen Menschen von innerhalb und außerhalb des Vereins als zweckgebundene Spende getragen werden müssen. Deshalb bittet der Vorstand alle dem Verein Verbundenen, sich Gedanken zu machen, wer zukünftig einen monatlichen Beitrag von 10, 20, 50 oder 100 Euro hierfür leisten kann. Denn ohne eine professionelle Projektleitung in Gambia kann es kein Projekt health-center Buniadu geben. Und Heike und Heiner sind definitiv nicht mehr in der Lage, auf rein ehrenamtlicher Basis diese Arbeit zu leisten.

Ebolasituation in Westafrika

Trotz erster vorsichtig optimistischer Nachrichten ( Zahl der Neu-Infektionen rückläufig, Nigeria nach WHO-Mitteilung Ebola-frei, Impfstoff in Sicht ) kann von einer Entwarnung weiterhin keine Rede sein. Der Verein kann daher zur Zeit die Entsendung von Freiwilligen nach Gambia nicht verantworten, und auch die Planung für das kommende Jahr kann noch nicht in Angriff genommen werden. Hoffen wir, dass die jetzt verstärkt anlaufenden internationalen Bemühungen bald zu einer Eindämmung dieser schrecklichen Seuche führen werden.

Dringend gesucht

Für das kommende Jahr suchen wir dringend einen Lagerraum von 50 – 60 Quadrat-meter Größe (trocken und mit Licht) im Bremen – Oldenburger Raum, um unsere Sachspenden bis zum Transport ins Projektgebiet lagern zu können.

Außerdem suchen wir ein neues (möglichst geländegängiges) Fahrzeug für das Gesundheitszentrum Buniadu für den Transport von Patienten, aber auch für Einkäufe für die Projektleitung und die Freiwilligen.

Zum Schluss

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Förderern des Vereins Riverboat-Doctors-International eV. eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, sowie ein erfolgreiches neues Jahr 2015

Der Vorstand