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Riverboat News 20

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Vereins,

kaum sind die Feiertage Weihnachten und Silvester gelaufen, da haben wir schon fast wieder Ostern.

Nun endlich – rund um die Uhr Strom- und Wasserversorgung

Nach der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im November taten sich einige Probleme mit der Energieversorgung durch die Solaranlage auf. Die Batterien der Solaranlage waren defekt und konnten keine Energie mehr speichern. Somit war die Strom- und Wasserversorgung des Nachts unregelmäßig oder teilweise sogar ganz unterbrochen. Neue Batterien wurden bestellt, ließen aber auf sich warten: Erst eine Verzögerung der Lieferzeit, dann eine Lieferung falscher Batterien, aber, ganz nach dem Motto „Gambia no Problem“, trafen die richtigen Batterien nach einigen Bemühungen dann endlich in Buniadu ein.
Während dieser Wartezeit mussten unsere Freiwilligen dann trotz der neuen Räumlichkeiten, und dem dadurch gewonnenen Luxus einer Dusche und einem WC mit Spülung, noch auf die durchgehende Versorgung mit Strom verzichten.
Inzwischen läuft die Anlage wieder einwandfrei. Die Krankenstation, als auch das neue Gebäude werden nun durchgehend mit Strom versorgt, was gleichzeitig auch eine durchgehende Wasserversorgung bedeutet.

Patientenzahlen weiterhin hoch

Die Patientenzahlen belaufen sich derzeitig auf ca. 60 Patienten pro Tag und die Arbeit im Team erfolgt weiterhin Hand in Hand. Freiwillige berichten immer wieder von einem guten Arbeitsklima und einer angenehmen Atmosphäre.
Zur Aufrechterhaltung der Qualität von Behandlungen werden derzeitig die Medikamentenverschreibungen auf Notwendig – und Sinnhaftigkeit hin analysiert. Der gebotene Standard der Versorgung kann durch unser fachlich gut geschultes Personal aufrechterhalten werden, zusätzlich dazu werden hier aber auch weiterhin Optimierungen angestrebt.
Leider mussten wir uns von unserem Krankenwagen, welcher 2015 nach Gambia gebracht wurde, verabschieden. Nach einem Unfall (ohne Personenschaden) erlitt dieser einen Totalschaden und ist demnach nicht mehr einsatzbereit. In Abwägung des Kosten- Nutzen- Faktors bleibt zu überlegen, ein neues Fahrzeug anzuschaffen.



Reibungsloser Ablauf im Kindergarten

Auch im Kindergarten läuft es soweit recht gut. Durch die Zusammenarbeit unseres Kindergartens mit der im Dorf ansässigen weiterführenden Schule, konnte der Lehrplan im Kindergarten optimiert werden. Dadurch wurde ein nahtloser Übergang – ohne Lerndefizite vom Kindergarten in die Schule- geschaffen. Weiterhin sind 107 Kinder für das laufende Schuljahr angemeldet, von denen die Mehrheit regelmäßig am Unterricht teilnimmt.
Aufgrund von Spenden aus dem letzten Jahr sind wir materiell sehr gut aufgestellt. Zudem konnten wir dadurch der weiterführenden Schule mit Papier, Stiften und Kreide aushelfen, was auf große Begeisterung stieß.
Aktuell wird mit drei Lehrkräften unterrichtet. Da sich eine Lehrkraft aktuell noch im Mutterschutz befindet, wird unser Team durch eine Vertretungslehrkraft aus Jahally tatkräftig unterstützt. Ein Dank hierbei an die Projekthilfe Gambia e.V., die uns diese Mitarbeiterin zur Verfügung gestellt hat.



Freiwillige

Seit dem letzten Jahr freuen wir uns über eine große Einsatzbereitschaft von Freiwilligen. Die Auslastung geht auch 2019 unvermindert weiter. Neben dem sehr engagierten Mitglied Jana Baum (Ärztin), welches bereits mehrfach in kurzen Abständen vor Ort war und auch aktuell wieder in Gambia ist, gibt es immer wieder Anfragen für ein Praktikum in der Krankenstation als auch für den Kindergarten.


Aus der Mitgliederversammlung im März 2019 war trotz des kurzen Abstands zur Versammlung im Dezember 2018 eine rege Teilnahme zu verzeichnen, was uns natürlich sehr erfreut hat.
Wir wünschen allen eine schöne Osterzeit und hoffentlich einen tollen Frühling.
Christian, Jacqueline und Jürgen

Riverboat-News Nr. 19

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Vereins,

wenn man einen Newsletter zu schreiben hat, hofft man natürlich immer auf gute Neuigkeiten. Denn in einem Newsletter soll nicht gejammert, sondern motiviert werden. Bei diesem Newsletter, den ich gerade zu schreiben beginne, fällt mir das nun extrem leicht, denn es gibt viel Positives aus unserem Projekt in Gambia zu berichten.

Erweiterungsbau Kindergarten und Neubau Personalwohnhaus

Trotz aller Widrigkeiten sind die Baumaßnahmen jetzt schon so weit fortgeschritten, dass für Anfang November die Einweihung geplant ist. Zur Veranschaulichung hat uns die Projekthilfe Gambia e.V. freundlicherweise zwei Luftaufnahmen zur Verfügung gestellt, auf denen man ( Bild 1 ) neben Health Center und Moschee das neue Gebäude mit Wohnungen für die Mitarbeiter im Vordergrund und Unterkünften für die Freiwilligen dahinter sowie ( Bild 2 ) die Erweiterung des Kindergartens um einen dritten Klassenraum erkennen kann.

 

Bei genauem Hinsehen ist in der Mitte des Freigeländes auch der von RDI e.V. gespendete und im vorigen Jahr von unserer „Freiwilligen“ Ute gepflanzte Mangobaum zu erkennen, der in einigen Jahren den Kindern Schatten spenden soll für ihr Spiel im Außenbereich.
Zurzeit lagern noch viele der per Container nach Gambia gelieferten Sachspenden (s. Newsletter Nr. 18) in dem frisch gebauten dritten Klassenraum des Kindergartens. Mit Fortschreiten des Baus kommen sie nun fast alle zum Einsatz, und der dritte Kindergartenraum kann Anfang November ebenso seiner Bestimmung übergeben werden wie das Personalwohnhaus. Sachspenden, die nicht direkt für den Bau bestimmt waren, werden erst nach der Eröffnung entsprechend weiter verteilt oder wie z.B. die Nestschaukel für den Kindergarten dann erst aufgebaut.
Die Solaranlage wird entsprechend erweitert werden, damit wir kontinuierlich die Wasser- und Stromversorgung gewährleisten können. In diesem Zuge werden auch die Batterien erneuert, da einige mittlerweile defekt sind.

Ausbildung des Kindergartenpersonals

Nachdem die Leiterin des Kindergartens, Aminata, ihre von RDI e.V. finanzierte Ausbildung zur Vorschullehrerin absolviert hat, wird nun auch die zweite Betreuerin, Fatou, diese Ausbildung durchlaufen, damit die Förderung der Kinder qualitativ verbessert werden kann.

Patientenzahlen steigen weiter

In den letzten zwei Monaten hatte das Team der Gesundheitsstation teilweise bis zu 100 Patienten pro Tag zu versorgen. Durch den enormen Zulauf an Patienten werden die Kosten für die Medikamente deutlich ansteigen. Bei der letzten Gambiareise von Christian Göken und Matthias Ketteler haben sich die Vereine darauf geeinigt das RDI e.V. über unseren Partner „Project Aid“ einkauft. Es wird eine Einsparung zwischen 20% und 30% erwartet.

Freiwillige

Nach Abschluss der Bauarbeiten dürfen wir auch wieder engagierte Freiwillige in der neuen Unterkunft begrüßen. Ab dem 07.November kommen bereits zwei bekannte Gesichter nach Gambia. Caro Graf, war von Januar bis März vor Ort und auch Mandy Günther, hat im März drei Wochen im Kindergarten mitgearbeitet. Begleitet werden die beiden noch von Ramona Ide (Elektromeisterin). Die drei Damen bleiben für drei Wochen und werden dann schon direkt durch Jana Baum (Ärztin) abgelöst. Auch im nächsten Jahr geht es direkt weiter und wir haben schon einige Zeiträume mit Freiwilligen belegt.

Project Aid The Gambia / Projekthilfe Gambia e.V.

Die Besetzung im Büro in Manjai hat inzwischen einen neuen Projektkoordinator. Ebrima Jobarteh ist langjähriger Mitarbeiter in Jahaly gewesen und hat nach der Ausbildung zum Krankenpfleger in das Büro gewechselt. Wir sind derzeitig guter Dinge, dass wir hier ein langfristiges Team aufbauen, welches den Anforderungen aus Deutschland gerecht werden kann.

Veranstaltungen in Deutschland

In den Sommermonaten fand das „2. Afrika Festival“ in Bremerhaven statt, an dem wir mit unserem Infostand vertreten waren. Auch auf der Veranstaltung „Ganderkesee Integrativ“ waren wir mit dem Infostand vertreten. Einige Mitglieder in Süddeutschland haben nach ihrer Gambia Reise Vorträge gehalten.
Am 24.11.2018 findet im Raum Erbach ein Konzert zugunsten von RDI e.V. statt, bei dem wir uns über Unterstützer und Besucher freuen. Sobald wir hierzu weitere Informationen haben, werden wir diese auf der Homepage und auf Facebook veröffentlichen.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen einen schönen „goldenen“ Herbst.

Herzliche Grüße
Christian Göken, 1. Vorsitzender

Riverboat-News Nr. 18

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Vereins,

nun ist die Fußballweltmeisterschaft zu Ende gegangen, und die viele Zeit, die zahlreiche Menschen vor dem Fernseher verbracht haben, um sich die Spiele anzuschauen, kann nun wieder anderweitig genutzt werden, z. B. mit dem Lesen dieses Newsletters. Nun ist ja nicht nur die deutsche Mannschaft frühzeitig nach Hause geschickt worden, auch keine der teilnehmenden afrikanischen Mannschaften hat die Gruppenphase überstanden. Dennoch ist gerade in Westafrika die Begeisterung für den Fußball ungebrochen, viele junge Männer träumen von einer Karriere als Profi-Fußballer in Europa. Dafür trainieren sie hart unter den ungünstigsten Bedingungen. Und in Buniadu trainiert unser Health-Center-Mitarbeiter Giddo die örtliche Fußballmannschaft. Nun weiß ich nichts über die Erfolge oder Misserfolge der Mannschaft zu berichten, dafür aber einiges aus unserem Projekt.

Erweiterungsbau Kindergarten und Neubau Personalwohnhaus

Wie bereits angekündigt konnte dank großzügiger Spenden der Partnerverein Project Aid the Gambia mit dem Bau eines dritten Raumes für den Kindergarten und eines direkt neben dem Health Center gelegenen Wohnhauses für Personal und Freiwillige beginnen. Hierzu gibt es ein kleines Video: https://youtu.be/IZwIAOE9vuk .

Inzwischen sind die Bauarbeiten bereits fortgeschritten, und wer im Herbst oder Winter als Volunteer dort einziehen möchte, sollte sich rasch bewerben. Im Moment müssen die Bauarbeiten allerdings immer wieder unterbrochen werden aufgrund der Regenzeit. Die Regenfälle waren teilweise so heftig, dass das ganze Gelände 30 cm hoch unter Wasser stand.

Neue Beiträge auf der Homepage

Wer dann nach dem Lesen dieses Newsletters sich noch weiter mit RDI-e.V. beschäftigen möchte findet auf unserer Homepage einige neue Berichte, Zeitungsartikel und Bilderstrecken. Der Besuch auf www.rdi-ev.de lohnt sich wie immer.

Mitarbeiter neu eingekleidet

Der Dorfschneider war fleißig. HC Personal und auch unsere Lehrer haben nun neue Arbeitskleidung bekommen. Hier gibt es nun auch farbliche Unterschiede zwischen Fachpersonal und Hilfskräften, wie es in Gambia üblich ist.

Spendencontainer endlich angekommen

Der Container, der bereits Mitte Mai in Ganderkesee beladen worden war und dann am 04. 06 auch endlich auf See ging, kam natürlich nicht planmäßig in Gambia an. Die See war ruhig und das Schiff lief gut. Leider waren aber noch andere Schiffe vorher an der Reihe, um ihre Ladung zu löschen. Somit wurde der Container dann erst ca. 10 Tage später als geplant entladen. Dafür ging die Abfertigung mit den Behörden dank der Vorbereitung durch den Partnerverein Project Aid The Gambia reibungslos, und der Container konnte dann in Manjai-Kunda von vielen fleißigen
Händen entladen werden. Von dort gingen die Spenden mit dem eigenen LKW dann über den Fluss nach Buniadu. Ausstattung für den Kindergarten, Fliesen, Waschbecken, Toiletten etc. für das Personalwohnhaus und andere Sachspenden können nun ihrer Bestimmung gemäß zum Einsatz kommen.

Patientenzahlen steigen kontinuierlich

Nach dem Wechsel in der Leitung des Gesundheitszentrums mit Einstellung des leitenden Krankenpflegers Ousman hat sich nicht nur die Stimmung im Team verbessert, sondern ist auch die Akzeptanz im Dorf gestiegen, sodass bei zunehmendem Vertrauen der Bevölkerung zum Team des Health-Centers auch die Zahl der versorgten Patienten deutlich angestiegen ist und die Auslastung zur Zeit bei über 200 Behandlungen pro Woche liegt. Bei dieser erfreulichen Entwicklung sehen wir dann auch locker über immer wieder auftretende Widrigkeiten hinweg wie eine defekte Batterie der Solaranlage oder notwendige Reparaturen am Krankenwagen (hat jetzt auch wieder ein Blaulicht, nachdem das alte der frühere Fahrer zerlegt hatte)

2. Bremerhavener Afrikafestival

Am 18. Und 19. August findet in Bremerhaven das 2. Afrikafestival statt. Bei hoffentlich besserem Wetter als im Vorjahr finden Besucher Kulinarisches, Bekleidung und Musik aus Afrika sowie einen Informationsstand von RDI-e.V. Ein Besuch lohnt sich sicherlich und bietet vielleicht auch die Möglichkeit, „alte Bekannte“ aus dem Verein zu treffen.
https://www.facebook.com/Yankadi-ba-369136599779307

Zum Schluss

wünsche ich uns allen einen schönen Spätsommer. Ich möchte an dieser Stelle aber auch bereits darauf hinweisen, dass für Ende November die jährliche Mitgliederversammlung geplant ist, dieses Mal wieder mit Wahlen des Vorstands.

Herzliche Grüße
Dr. med. Markus Schopp

Riverboat-News Nr. 17

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Vereins,

es hat sich einiges erfreuliches getan, es gibt aber auch nicht so gute Nachrichten. Lesen sie selbst….

Änderungen im Vorstand

Per Mail an die Mitglieder und vorab an den restlichen Vorstand hat Dr. Markus Schopp – für uns alle überraschend – seinen Rücktritt vom Posten des 2. Vorsitzenden erklärt. Wie Dr. Schopp bereits in seiner Mail mitgeteilt hat, ist er gerne bereit in einem persönlichen Gespräch Auskunft über die Gründe zu geben. Wir wollen natürlich nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass auch unser Kassenwart Jürgen von Leszczynski und meine Person selbstverständlich jederzeit bereit sind, Fragen diesbezüglich zu beantworten. Wir danken Dr. Schopp für seine Vorstandsarbeit und das enorme Engagement. Auf seine Bemühungen für das Health Center und den Kindergarten möchten wir ungerne verzichten, und hoffen, dass er weiterhin für die Sache mit uns kämpft.
Um die Vorstandsarbeit wie gewohnt zielgerichtet auf die Gesundheitsstation und den Kindergarten in Buniadu auszurichten, haben wir uns entschlossen, für die restliche Amtszeit unser Vereinsmitglied Jacqueline Wildrich als 2. Vorsitzende zu berufen. Jacqueline hatte bereits Einsätze im Health Center Buniadu und dem Büro (Office) unseres Partnervereins. Dadurch ist sie mit den Umständen und Gegebenheiten in Buniadu bestens vertraut und auch die Vorstandsarbeit hier in Deutschland ist ihr nicht ganz fremd, da sie sich bereits seit einiger Zeit gemeinsam mit Markus Schopp um die Auswahl der Freiwilligen und die Planung der Freiwilligeneinsätze kümmert.

Renovierung des Kindergartens

Bereits im letzten Jahr bekam der Kindergarten ein neues Dach und der „Spielplatz“ wurde unter der Leitung von Neele Bullert wieder bespielbar gemacht. Doch jetzt erstrahlt das Gebäude auch von außen auch im neuen Glanz. Maßgeblich dazu beigetragen haben neben unserem Partnerverein Project Aid The Gambia bzw. Projekthilfe Gambia e.V. unsere freiwilligen Helferinnen Mandy Günther, Caroline Graf und Ute Noher, die unermüdlich gestrichen und gemalt haben. Ute hatte zudem diverse Sachspenden mit nach Gambia genommen und an die leitende Lehrerin Aminata übergeben. Tische und Bänke in den Klassenräumen müssen teilweise neue Holzplatten bekommen und auch hier darf noch etwas Farbe drauf. Da diese insgesamt sehr stabil sind, haben wir uns dazu entschlossen, die benötigten zusätzlichen Möbel vor Ort fertigen zu lassen oder entsprechende zu kaufen.

Personalwechsel im Health Center

Anfang März sahen wir uns leider gezwungen, unsere „leitende Krankenschwester“ Ramatoulie mit sofortiger Wirkung freizustellen. Es gab Vorfälle und Verhaltensweisen, die uns keine andere Wahl gelassen haben. Die Behandlung im Health Center musste jedoch nicht unterbrochen werden, da in der Übergangsphase Maimona gemeinsam mit Caroline den Betrieb aufrechterhalten hat. Durch Kontakte unseres Partnervereins konnte recht schnell eine neue Leitung gefunden und eingestellt werden. Ousman ist der neue leitende Krankenpfleger in Buniadu. Nachdem wir Ramatoulie freigestellt haben und die Kündigung die Folge sein wird, hat unser Gärtner und Fahrer Jamba ebenfalls gekündigt und ist nicht mehr zur Arbeit erschienen. Auch hier wird es in den kommenden Wochen eine Veränderung geben.

Geplante Vorhaben in naher Zukunft

Derzeitig laufen die Planungen für einen Spendentransport via Seecontainer. Es wird außer Spielgeräte für den Kindergarten noch einiges an Material benötigt. Eine Liste mit den benötigten Materialien kann beim Vorstand angefordert werden, da dies hier den Rahmen sprengen würde.

In Gambia laufen die Planungen für den Bau einer Angestelltenunterkunft, in dem auch Platz für unsere Freiwilligen sein wird. Da wir leider zukünftig nicht mehr kostenlos die Unterkünfte auf der Lodge vom Eigentümer zur Verfügung gestellt bekommen und die Mietforderungen in keinem Verhältnis stehen, haben wir uns für diesen Schritt entschieden. Der Bau der Unterkunft wird in Zusammenarbeit mit „Projekt Aid The Gambia“ und der Projekthilfe Gambia e.V. stattfinden. Weiterhin ist zum Jahresende (nach der Regenzeit) ein weiterer Klassenraum geplant, damit wir die Klassen ggf. teilen können. „Project Aid The Gambia“ wie auch Projekthilfe Gambia e.V. steuern hier einen nicht unerheblichen Teil der Kosten bei bzw. haben für diese Vorhaben bereits Spendengelder akquiriert.

Zusammenarbeit RDI e.V. mit Projekthilfe Gambia e.V. / Project Aid The Gambia

Die Zusammenarbeit mit unserem Partnerverein hat sich für RDI e.V. nach einem Jahr als sehr positiv bestätigt. Da RDI e.V. in Gambia leider keinen rechtlichen Status (NGO) mehr hat und diesen aufgrund der nötigen Vorgaben auch in naher Zukunft nicht erlangen kann, arbeitet RDI e.V. weiterhin unter dem Dach der NGO von „Project Aid The Gambia“ als „Sponsor“ für die Projekte in Buniadu.

Alle Entscheidungen bezüglich des Health Centers Buniadu sowie des Kindergartens werden von RDI e.V. getroffen und über „Project Aid The Gambia“ durchgeführt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es RDI e. V. überhaupt noch in Gambia tätig zu sein, da sich die Gesetzeslage innerhalb des letzten Jahres deutlich verändert hat.

Sonstiges

Der Krankenwagen war leider in einem dermaßen technisch katastrophalen Zustand, dass wir diesen durch das Office zur Reparatur haben abholen lassen. Die klimatischen Bedingungen nagen doch deutlich schneller an den Fahrzeugen, als es hier der Fall ist.

Die Erfahrungsberichte von Ute, Caro und Mandy werden in den kommenden Tagen auf der Homepage veröffentlicht.

Wir wünschen allen ein schönes Osterfest

Für den Vorstand

Christian Göken

Riverboat-News Nr. 16

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Vereins,

auch in diesem Jahr soll der erste Newsletter mit einem zusammenfassenden Rückblick auf das Jahr 2017 beginnen, dem ersten Jahr nach dem Rückzug von Heike und Heiner Tautz aus dem Verein und seinem Projekt in Gambia. Es war ein anstrengendes, aber überaus erfolgreiches Jahr. Davon soll nun nochmals kurz berichtet werden:

Jahresrückblick 2017

Im Januar war die Gesundheitsstation in Buniadu nach dem plötzlichen Weggang der deutschen Projektleitung geschlossen, ihr weiterer Bestand alles andere als gesichert. Zum Glück waren bereits im Dezember des Vorjahres erste Kontakte mit dem Verein „Projekthilfe Gambia“ geknüpft worden. Mit diesem Verein wurde nun eine Partnerschaft vereinbart, sodass Christian Göken und Olaf Bullert bei ihrer Reise nach Gambia Unterstützung durch das afrikanische Management der Projekthilfe erhalten konnten.
Während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes standen Aufräumarbeiten, sowohl in den Unterkünften als auch im Lager des Healthcenters im Vordergrund. Es mussten große Mengen abgelaufener Medikamente entsorgt werden. Noch in den Containern gelagerte Spenden konnten der Bevölkerung übergeben werden.
Auf Vermittlung durch den Manager der Projekthilfe wurde eine qualifizierte gambische Krankenschwester eingestellt, um das Healthcenter weiter betreiben zu können.
Im Februar konnte dann die Arbeit in der Gesundheitsstation wieder aufgenommen werden, die gambische Partnerorganisation „Project Aid the Gambia“ übernahm als lokal anerkannte NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) das Management. Es wurde das Medikamentenlager neu bestückt, und unsere Mitarbeiterinnen wurden zu Schulungen im Healthcenter Jahaly der Projekthilfe entsandt.
Im März waren dann Jacqueline Wildrich, Guido Mandilaras und Markus Schopp vor Ort um die neue Situation mit dem Dorf zu besprechen und die Entwicklung weiter voran zu treiben. So wurde der alte, seit Jahren irreparable Krankenwagen entsorgt, der alte, ebenfalls nicht mehr zu reparierende Generator dem Dorf geschenkt. Mit den Mitarbeitern wurden Bestands- und Bestelllisten für Medikamente u.ä. erarbeitet. Die Container wurden geleert, ihr Inhalt musste teilweise entsorgt werden, nur ein Teil der gelagerten Materialien konnte weiterer Nutzung zugeführt werden.
Im April konnten die drei alten Container zu einem guten Preis verkauft werden.
Im Mai und Juni etablierte sich die Arbeit im Gesundheitszentrum, aber es wurde klar, dass zu viele Mitarbeiter beschäftigt waren. Deshalb waren einige Entlassungen unumgänglich.
Im Juli waren dann Jacqueline Wildrich und Christian Göken vor Ort, um diese Personalentscheidungen zu vermitteln. Die verbliebenen Mitarbeiter erhielten Arbeitsverträge und wurden bei der Sozialversicherung angemeldet. Mit einer zweiten Krankenschwester wurde ein Einstellungsgespräch geführt.
Außerdem übernahm RDI e.V. ab 1.7. den Betrieb des Kindergartens in Buniadu, die Gehälter der beiden Betreuerinnen wurden an das ortsübliche Niveau angepasst. Nach Besichtigung wurde ein Plan für umfangreiche Renovierungsarbeiten erstellt.
Im August fand das erste Bremerhavener Afrikafestival statt, bei dem RDI e.V. mit einem Informationsstand vertreten war und die von einer Studentin der Kunstschule Wandsbek entworfene Kampagne „Leinen los“ startete.
Im September ging unsere neue Homepage an den Start und erntete viel Beifall.
Im Oktober arbeitete die Kinderärztin Caroline Jenckel im Healthcenter mit und schulte unsere Mitarbeiter. Außerdem waren Monika Stöhr und Sarah Häckel als Freiwillige im Kindergarten im Einsatz. Christian Göken reiste erneut nach Gambia zur Regelung von Grundstücks- und Vertragsangelegenheiten.
Im November begannen Neele Bullert und Amat Lowe für das Management von „Project Aid the Gambia“ zu arbeiten und die anstehenden Renovie-rungen in die Wege zu leiten. Die Internistin Jana Baum verstärkte das Team des Healthcenters und führte Schulungen durch.
Im Dezember schließlich erhielt der Kindergarten ein neues Dach, und die Wände des Health-centers wurden ausge-bessert, so dass sie jetzt auf einen neuen Anstrich warten können, den die Freiwilligenunterkunft bereits erhielt.

Dies ist natürlich nur eine knappe Zusammenfassung. Genaueres lässt sich aber auf unserer Homepage nachlesen, da dort alle Newsletter des letzten Jahres ebenso wie die Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen zu finden sind. Und natürlich lassen sich auch auf Facebook die Ereignisse des vergangenen Jahres noch in unserer Chronik nachlesen.

Nach dem Rückblick der Blick voraus auf 2018

Am Anfang dieses Jahres kann der Verein optimistisch in die Zukunft schauen. Die Gesundheitsstation hat bewiesen, dass sie mit Unterstützung durch RDI e.V. auch unter afrikanischer Leitung funktioniert, und dank großzügiger Spenden wird es auch in den kommenden Jahren möglich sein, den Kindergarten zu unterstützen und so etwas für die Zukunft der Kleinsten zu tun.
Für 2018 haben sich bereits einige Freiwillige zur Unterstützung des gambischen Teams sowohl im Kindergarten, als auch in der Gesundheitsstation angemeldet, so dass unsere Unterkunft bereits jetzt bis Ende April „ausgebucht“ ist.

Einladung zum ersten „Riverboat-Talk“ am 27.01.18 in Bremen

Abseits der offiziellen Mitgliederversammlungen möchten wir an diesem Abend mit interessierten Vereinsmitgliedern und Förderern bei leckerem Essen und Trinken in gemütlicher Runde über die aktuellen Entwicklungen in unserem Projekt in Gambia sprechen. Dazu werden unsere Vereinsmitglieder Dr. Jana Baum und Olaf Bullert, der zur Zeit in Buniadu Hygieneschulungen durchführt, über ihre noch sehr frischen Eindrücke berichten.
Damit wir entscheiden können, ob dieser Abend im Wohnzimmer eines Vorstandsmitgliedes, im kleinen afrikanischen Restaurant oder in einem größeren Rahmen stattfinden soll, bitte ich um Anmeldung bis zum 15.01. 2018 unter der e-mail markus.schopp@rdi-ev.de Den Ort für unser erstes Treffen dieser Art werden wir dann noch kurzfristig bekannt geben.

Zum Schluss

möchte ich allen Spendern und Förderern, allen Freiwilligen und den in Deutschland aktiven Vereinsmitgliedern herzlich danken für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Natürlich hoffe ich, dass dieses Engagement auch in 2018 bestehen bleibt, damit wir weiterhin ein ganz klein wenig beitragen können zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Westafrika.

Ich wünsche Ihnen allen sonnige Winterspaziergänge und ein in allen Bereichen zufrieden stellendes Jahr 2018

Für den Vorstand

Dr. med. Markus Schopp